Prüfung näher am Prozess
Die Werkstoffaussage rückt aus dem späten Laborpfad näher an Fertigung, Bauteilfluss und produktionsnahe Qualitätsabsicherung.
Anwendung
Inline-Prüfung
Inline-QS mit i3D® für additive Fertigung und prozessnahe Werkstoffprüfung: robotergestützte Prüfung, lokale Materialeigenschaften und automatisierte Bauteilbewertung im Fertigungsumfeld.
Die Werkstoffaussage rückt aus dem späten Laborpfad näher an Fertigung, Bauteilfluss und produktionsnahe Qualitätsabsicherung.
Ein Prüfmodul lässt sich an einen Sechs-Achs-Roboter anbinden und direkt in die prozessnahe Bauteilbewertung integrieren.
Gerade bei 3D-Druck-Bauteilen entscheiden Prozessdaten, Geometriefehler und lokale mechanische Eigenschaften gemeinsam über die reale Bauteilqualität.
Lokale Abweichungen werden früher sichtbar und können schneller in Freigabe, Prozessanpassung oder Serienentscheidung zurückgeführt werden.
Inline-QS ist hier klar auf additive Bauteile und prozessnahe Qualitätssicherung im Projekt Enabl3D ausgerichtet.
Im Mittelpunkt steht eine wirtschaftliche und zuverlässige Prüfmethode für 3D-Druck-Bauteile, die lokale Materialeigenschaften direkt in der Fertigungsumgebung erfassbar macht.
Die Lösung wurde gemeinsam mit Fraunhofer IPA, Fraunhofer IAPT und VisiConsult im BMWK-geförderten Projekt Enabl3D entwickelt.
Die Kombination aus Eindruckprüfung, hochauflösendem Prozessmonitoring und µCT-Analyse ergibt ein mehrstufiges Prüfverfahren, das lokale Materialeigenschaften und Fehlerstellen zusammenführt.
Das Prüfmodul lässt sich an einen Sechs-Achs-Roboter anbinden. Damit kann die Prüfung vollautomatisch und direkt in der Produktionslinie erfolgen.
Werkstoffprüferisch ist das relevant, weil nicht nur die Messung selbst zählt, sondern auch die reproduzierbare Einbindung in reale Fertigungstakte, Bauteilhandling und Freigabelogik.
Luftfahrt, Automotive und Medizintechnik sind typische Felder, in denen additive Fertigung vom Prototyp zur Serienfertigung wachsen soll.
Dort wird Inline-QS dann interessant, wenn mechanische Sicherheit und Wirtschaftlichkeit gleichzeitig erfüllt werden müssen.
Ansprechpartner
Wenn Robotik, Serienlogik, additive Fertigung oder Freigabeanforderung den Prüfpfad bestimmen, sollte die Integration früh technisch sauber abgestimmt werden.