Härteprüfung für die Industrie 4.0: Erhalten Sie bei einem Prüfvorgang mehr Informationen über Ihren Werkstoff

Ist der Werkstoff geeignet? Erzielt die Behandlung die gewünschten Ergebnisse? Nur, wenn Sie die Kennwerte Ihrer Materialien kennen, ist eine nachhaltige Qualitätssicherung möglich. Eine der wichtigsten Prüfungen ist die Härteprüfung. Jedoch haben konventionelle Methoden, die Härte zu prüfen, Grenzen: Es kann nur die Härte ermittelt werden und für weitergehende Aussagen zum Werkstoff muss zumeist eine Zugprüfmaschine eingesetzt werden, die die Proben zerstört.

Hier setzt die Innovation von Imprintec an: Durch die Kombination von bewährter Prüftechnik und den neuesten Erkenntnissen der Werkstoffprüfung sind werkstoffübergreifend umfassendere Aussagen möglich als mit einer konventionellen Härteprüfung.

Machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Industrie 4.0: Die innovative Härteprüfung von Imprintec liefert Ihnen schnell und automatisiert alle wichtigen Kennzahlen über Ihre Werkstoffe!

Mehr als nur eine Härteprüfung: Mit dem patentierten und normierten Eindruckverfahren nach DIN SPEC 4864 von Imprintec erhalten Sie in einem Schritt Kennwerte wie Zugfestigkeit Rm, Dehngrenze Rp0,2 und Streckgrenze.

Gerne informieren wir Sie zu dieser neuen Form der Qualitätssicherung und Produktoptimierung: Kontaktieren Sie unsere Spezialisten per E-Mail, Kontaktformular oder telefonisch unter 0234/ 970 414 02 – wir beraten Sie gern!

Wie funktioniert die herkömmliche Härteprüfung?

Ein harter Körper wird in die Probenoberfläche eingedrückt und so die Härte ermittelt. Mithilfe einer Umwertungstabelle für Härtewerte und Zugfestigkeit kann daraus bei einigen Werkstoffen noch die Zugfestigkeit geschätzt werden.

Die gängigsten Verfahren für die Härteprüfung sind:

  • Rockwell: Besonders häufig, da schnell durchführbar und mit sofort ablesbaren Ergebnissen, ist die Härteprüfung nach Rockwell (DIN EN ISO 6508-1). Die Probe wird mit einem Diamantkegel oder einer Wolframkarbidkugel belastet und die Differenz der Eindringtiefen vor und nach der Hauptbelastung ermittelt. Ein nach Rockwell arbeitendes Härteprüfgerät ist für große Proben gut geeignet.
  • Vickers: Die Vickers Härteprüfung (DIN EN ISO 6508-1) ist besonders gut geeignet für die Prüfung kleindimensionierter und dünner Proben. Ein diamantener pyramidenförmiger Eindringkörper wird dabei in die Probe gedrückt und der Eindruck optisch vermessen. Aus den Ergebnissen wird mithilfe einer Tabelle bzw. Formel die Vickers Härte HV ermittelt.
  • Brinell: Bei der Härteprüfung nach Brinell (EN ISO 6506-1 bis 4) wird eine Kugel aus Sinterhartmetall in die Werkstoff-Oberfläche gedrückt und der Abdruck ausgewertet. Das Brinell Prüfverfahren wird vor allem für inhomogene, weiche bis mittelharte Werkstoffe verwendet.

Welche Nachteile ergeben sich aus einer konventionellen Härteprüfung?

Die Härteprüfverfahren sind aus der Werkstoffprüfung und Qualitätskontrolle nicht wegzudenken. Doch trotz kontinuierlicher Verbesserung der Prüfgeräte gibt es bei konventionellen Methoden, die Härte zu prüfen, immer noch einen wesentlichen Nachteil:

  • Lediglich eine Kennzahl: Eine konventionelle Prüfung liefert nur einen Kennwert, die Härte. Für einige Werkstoffe kann die ungefähre Zugfestigkeit mit einer Umwertungstabelle ermittelt werden, für die meisten ist jedoch eine aufwendige, zerstörende Zugprüfung in einem Werkstoffprüflabor notwendig.

Innovative Härteprüfung von Imprintec: Optimieren Sie Produkte und Qualitätssicherung

Das Eindruckverfahren nach DIN SPEC 4864 von Imprintec ermöglicht Ihnen eine punktgenaue und zerstörungsarme Werkstoffprüfung. Unsere Prüfgeräte basieren dafür auf dem innovativen Prinzip der 3D-Auswertung der Härteeindrücke mithilfe detaillierter FEM-Simulationen.

Vorteile durch das Eindruck­verfahren

Aufdeckung von Optimierungspotenzial

Das Eindruckverfahren liefert Ihnen transparent mehr und umfassendere Aussagen über die mechanischen Eigenschaften als eine konventionelle Prüfung – Sie erhalten sofort Informationen über Optimierungspotenzial.

Ressourceneinsparung

Mit der cleveren Kombination von modernster Messtechnik und FEM-Simulationen sparen Sie Zeit und Kosten für Material-, Personal- und/oder Maschinenaufwand.

Digitale Protokollierung

Die ermittelten Werkstoffeigenschaften können ganz unkompliziert digital gesammelt werden und lassen sich so schnell und In-House nachvollziehen. 

Echte, punktgenaue Bauteilprüfung

Mit dem Eindruckverfahren von Imprintec kann in vielen Fällen auf einen Zugversuch verzichtet werden – die Kennwerte werden direkt an Ihren Bauteilen und Proben ermittelt. Durch die punktgenaue Prüfung werden lokale Unterschiede am Bauteil sichtbar.

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